
Dank Maik Wagners kleiner, niedlicher, mehr Schmuck als Funktionsgegenstand seienden, weißen Diana mini, Carolin Neumanns und Christiane Tänzers Begeisterung für die Lomografie, hat auch mich das Lomografie-Fieber erwischt.
Beim Bilder anschmachten und Artikel lesen kam mein mentaler Genickbruch. Eine pinke (pink, hallo PINK!!) Diana F+ mit Blitz schaute mich verliebt an. Ich schaute verliebt zurück und ehe ich mich versah, bin ich eine hoffentlich langanhaltende Beziehung mit ihr eingegangen, indem ich sie gekauft habe.
Auch wenn die Kamera selbst eine weitaus andere Preisklasse als eine DSLR hat, so sind mir die Folgekosten bewusst. Neben der Umstellung des Kleidungsstils (farblich passend zur Kamera), kommen zukünftig auch noch Kosten für Filme und Filmentwicklung auf mich zu. Diese Kosten werde ich hoffentlich mit dem Kauf meiner DSLR etwas senken können.
Warum Lomografie und weg von DSLR?
Ich habe früher mit einer alten Pentax geschossen. Ich habe sie geliebt. Das manuelle Aufziehen, das Aussehen und die Spannung, wie die Bilder wohl aussehen werden. (Die Pentax hatte einen Filmtransportfehler, so dass die Bilder sich immer überlagerten, es sieht toll aus!) All das wollte ich mit der DSLR wiederbeleben. Aber ich habe alles vergessen, was ich zu Blende, Belichtungszeit etc. mal wußte. Und meine Kamera ist nicht hübsch. Sie ist groß, teuer, schwer und statt das Fotografieren zu genießen hat man immer Angst, sie zu verlieren oder kaputt zu machen. So macht das keinen Spaß. Daher der Wechsel von der technischen Fotografie, zurück zur Spielerei.
Jetzt setze ich mich an die Tür und warte gespannt darauf, dass der Postmann zweimal klingelt und ich losziehen kann. Ich werde meine Erfahrungen dann an dieser Stelle berichten (und wenn ich irgendwann einen Scanner habe, zeige ich meine Versuche bestimmt auch mal)
