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Archive for the ‘Fotografie’ Category

Lomografie und ich – wie alles beginnt

Donnerstag, 31. März 2011

Dank Maik Wagners kleiner, niedlicher, mehr Schmuck als Funktionsgegenstand seienden, weißen Diana mini, Carolin Neumanns und Christiane Tänzers Begeisterung für die Lomografie, hat auch mich das Lomografie-Fieber erwischt.

Beim Bilder anschmachten und Artikel lesen kam mein mentaler Genickbruch. Eine pinke (pink, hallo PINK!!) Diana F+ mit Blitz schaute mich verliebt an. Ich schaute verliebt zurück und ehe ich mich versah, bin ich eine hoffentlich langanhaltende Beziehung mit ihr eingegangen, indem ich sie gekauft habe.

Auch wenn die Kamera selbst eine weitaus andere Preisklasse als eine DSLR hat, so sind mir die Folgekosten bewusst. Neben der Umstellung des Kleidungsstils (farblich passend zur Kamera), kommen zukünftig auch noch Kosten für Filme und Filmentwicklung auf mich zu. Diese Kosten werde ich hoffentlich mit dem Kauf meiner DSLR etwas senken können.

Warum Lomografie und weg von DSLR?

Ich habe früher mit einer alten Pentax geschossen. Ich habe sie geliebt. Das manuelle Aufziehen, das Aussehen und die Spannung, wie die Bilder wohl aussehen werden. (Die Pentax hatte einen Filmtransportfehler, so dass die Bilder sich immer überlagerten, es sieht toll aus!) All das wollte ich mit der DSLR wiederbeleben. Aber ich habe alles vergessen, was ich zu Blende, Belichtungszeit etc. mal wußte. Und meine Kamera ist nicht hübsch. Sie ist groß, teuer, schwer und statt das Fotografieren zu genießen hat man immer Angst, sie zu verlieren oder kaputt zu machen. So macht das keinen Spaß. Daher der Wechsel von der technischen Fotografie, zurück zur Spielerei.

Jetzt setze ich mich an die Tür und warte gespannt darauf, dass der Postmann zweimal klingelt und ich losziehen kann. Ich werde meine Erfahrungen dann an dieser Stelle berichten (und wenn ich irgendwann einen Scanner habe, zeige ich meine Versuche bestimmt auch mal)

10. Fotomarathon Berlin

Samstag, 26. Juni 2010

Eine Stadt. 12 Stunden. 24 Bilder.

Das klingt nicht nur anstrengend, das war es auch. Am 19.06.2010 fand in Berlin der 10. Fotomarathon statt. Etwa 500 Leute haben sich aus ganz Deutschland getroffen, um zu einem großen Oberthema (“Zeitreise”, in Anlehnung an den ersten Fotomarathon) Fotos zu knippsen. Neben dem Oberthema gab es 24 Themen, zu denen jeweils ein Foto geschossen werden musste. In der richtigen Reihenfolge, versteht sich.

Wie war es?

Neben der Anstrengung nach Übermüdung 12 Stunden fit durch Berlin zu düsen, ist es doch eine Herausforderung. Zu teilweise abstrakten Themen das richtige Motiv zu finden ebenfalls. Neben der Motivwahl musste auch ein roter Faden her, der alle Fotos verbindet. Ein kleiner grüner Froschkönig sollte dies bei mir sein. Das ist mir manchmal gut, manchmal weniger gut gelungen.

Ist es in den ersten Stunden noch so, dass man versucht anhand des Themas einen Ort zu finden, wo man seine Ideen umsetzen kann und etwas in Zeitdruck gerät, da man ja auch zum nächsten Checkpunkt muss, ändert man irgendwann seine Einstellung. Das Motiv zählt zwar, aber statt den Ideen im Kopf hinterher zu laufen, suchte man nun nach Motiven, die man um sich hatte. Man lernt mit der Umgebung zu interagieren, zu sehen, welche Möglichkeiten sich bieten. Das war für mich der spannendste Teil, als ich nicht mehr zu einem Motiv gefahren bin, sondern es habe zu mir kommen lassen.

Auch im nächsten Jahr, oder beim nächsten Mal, wäre ich gern wieder dabei. Und ich bin schon jetzt auf meine Bilder gespannt.

Wo kann ich mir das ansehen?

Am 17. und 18. Juli werden die Bilder aller Teilnehmer in Berlin ausgestellt. Am 18. Juli werden die Sieger gekürt.Korrektur: die Preisverleihung findet am Samstag, 17.7., 18 Uhr statt. Am Sonntag, 18.7., 19 Uhr wird der Publikumspreis verliehen. (Vielen Dank für den Hinweis)
Adresse:
Fuhrpark der Arena Berlin
Eichenstraße 4
12435 Berlin